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Neue Einreiseregeln: Was sich ab dem 1. August ändern soll

FAQ

Stand: 30.07.2021 13:55 Uhr

Am Sonntag soll eine neue Einreiseregelung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft treten. Noch heute will das Kabinett die Regeln verabschieden. Du bist der Eine ARD Hauptstadtstudio vor. Das Wichtigste auf einen Blick.

Wer muss in Zukunft getestet werden?

Grundsätzlich müssen alle Einreisenden ab zwölf Jahren ein negatives Testzeugnis, einen Genesungsnachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung vorlegen – unabhängig davon, woher sie kommen und wie sie eingereist sind.

Was gibt es sonst Neues?

Für Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko wird es künftig nur noch zwei statt drei Kategorien geben: Hochrisikogebiete und Gebiete, in denen neue, besorgniserregende Virusvarianten kursieren.

Wie werden Regionen in Zukunft klassifiziert?

Ob eine Region als Hochrisikogebiet einzustufen ist, legen das Ministerium für Gesundheit und Inneres und das Auswärtige Amt gemeinsam fest. Die Kriterien, zum Beispiel hinsichtlich Inzidenz, Tod, Hospitalisierung und Testraten, sind nicht genau definiert.

Ein Virusvariantengebiet wird von den drei Ministerien ausgewiesen, wenn dort eine bestimmte, in Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus auftritt. Es müssen relevante Hinweise vorliegen, dass Impfstoffe oder eine vorangegangene Infektion keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegen diese Variante bieten oder andere ähnlich schwerwiegende Eigenschaften aufweisen.

Die Einstufung tritt frühestens am ersten Tag nach der Veröffentlichung durch das Robert-Koch-Institut in Kraft, um Reisenden die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend vorzubereiten.

Was ist bei der Einreise zu beachten?

Einreisende aus einem Risikogebiet oder Virusvariantengebiet müssen ihre persönlichen Daten sowie ihren Aufenthaltsort für die Dauer der notwendigen Einreisequarantäne auf dem Einreiseportal der Bundesregierung im Internet eingeben. Dort können Sie auch Test-, Genesungs- und Impfbescheinigungen hochladen, sobald diese vorliegen.

Beim Betreten aus einem Bereich mit besorgniserregenden Virusvarianten ist auch bei geimpften Personen immer ein Prüfzeugnis erforderlich. Der Nachweis einer Impfung oder Genesung als geimpfte oder genesene Person reicht nicht mehr aus.

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Risikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich sofort nach Einreise auf eigene Kosten in Quarantäne zu begeben.

Wenn Sie sich zuvor in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, besteht eine strenge 14-tägige Aussonderungspflicht. Ungeimpfte oder nicht genesene Reisende aus Risikogebieten müssen sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Diese kann verkürzt werden, wenn die betroffene Person der zuständigen Behörde einen Genesungsnachweis, einen Impfausweis oder eine Untersuchungsbescheinigung vorlegt.

Davon nicht betroffen sind Personen, die nur durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet gereist sind und dort nicht aufgehört haben.

Wie werden die Anforderungen geprüft?

Generell sollten die Nachweise bei der Einreise mitgeführt und bei „Stichproben“ durch die Behörden vorgelegt werden. Es ist nicht geplant, alle Einreisenden direkt an der Grenze zu kontrollieren. Reisen Sie mit einem Verkehrsunternehmen wie einer Fluggesellschaft, sollten die Nachweise auf Verlangen vor dem Abflug vorgelegt werden – dies war bei Fluggästen bereits der Fall. Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr soll dies auch während der Fahrt möglich sein.

Wer trägt die Testkosten?

Schnelltests oder PCR-Tests im Ausland müssen Sie selbst bezahlen. In Deutschland bleiben Schnelltests vorerst kostenlos.

Was sind die Ausnahmen?

Grenzgänger und Grenzgänger sind von der Melde- und Aussonderungspflicht ausgenommen. Bei einem früheren Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt dies nur, wenn deren Tätigkeit „dringend erforderlich und für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe oder den Aufenthalt zu Bildungs- oder Studienzwecken“ erforderlich ist.

Ausnahmen gibt es auch für Personal, das zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Personen-, Waren-, Güter- und Transportverkehrs benötigt wird.

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